(yw) Ein Trainingslager mit Signalwirkung absolvierten die Turner der KTG Bodensee gemeinsam mit dem Bundesligisten WTG Heckengäu in Renningen. Nach dem Aufstieg der KTG Bodensee I in die 3. Bundesliga erhielt das Zusammentreffen eine ganz besondere sportliche Note, schließlich kommt es bereits im Herbst zum direkten Aufeinandertreffen beider Teams im Auftaktwettkampf der Saison.

Bereits zum fünften Mal fand das gemeinsame Trainingslager statt, jedoch dieses Mal im Schwabenland. Anlass dafür war die neu fertiggestellte Renninger Gerätturnhalle in der Riedwiesenhalle, die erst seit wenigen Wochen für den Trainingsbetrieb freigegeben ist. Die Halle ließ in Sachen Ausstattung und Trainingsmöglichkeiten keinerlei Wünsche offen. Entsprechend groß war das Lob für den sportlichen Leiter der WTG Heckengäu, Nick Ackermann, der auch das Trainingslager hervorragend organisierte. Ablauf, Unterkunft und Verpflegung griffen reibungslos ineinander und schufen die perfekte Mischung aus intensivem Arbeiten und entspanntem Abschalten.

Neben den schweißtreibenden Trainingseinheiten kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Ein gemeinsamer Bowling-Ausflug sorgte für Abwechslung und viele Lacher, Gesellschaftsspiele rundeten die Abende ab. Für besonders große Begeisterung sorgte ein eher ungewöhnliches Highlight: das Fahren eines Gerätes, was bei einigen Turnern schnell Kultstatus erreichte. Auch abseits der Halle wurde Gemeinschaft gelebt – gekocht wurde selbst, was den Teamgeist zusätzlich stärkte.

Der sportliche und persönliche Austausch soll auf jeden Fall weitergehen. Für das kommende Jahr ist bereits der Gegenbesuch geplant, dann wird die KTG Bodensee Gastgeberin in Überlingen sein. Yannick Weislogel, Ackermanns Pendant auf KTG-Seite, bringt es auf den Punkt: „Solche Trainingslager sind sehr wertvoll. Neue Halle, andere Geräte, frische Impulse durch andere Trainer und neue Trainingspartner – genau das bringt uns sportlich weiter und macht diese Partnerschaft so besonders.“